20.07.2018

Umzugsunternehmen Christ

Nomen est omen, weiß der Lateiner: Der Name sagt viel voraus. Ist so!

Autor: Dagmar Köhring
setzt sich für bedrohte Wörter ein und diskutiert gern – am liebsten über die Bibel.

Joachim S. aus der Schweiz schrieb:
Wir Menschen haben Kirchenorganisationen geschaffen, in die wir umgezogen sind. Gott sieht uns mit Barmherzig an, dass wir so was brauchen. Aber dann gibt es Christen, die betrachten diesen Umzugsort als Ziel und nicht als zugestandener Notbehelf. Die Kirche und ihre sichtbaren Strukturen sind näher als Gott.
Grundsätzlich scheint der Mensch besser leben zu können, der sich eher nach Lebenslügen ausrichtet, die unsere Welt so bietet.
Bricht ein solcher Mensch aus, so bekommt er Schwierigkeiten. Jesus bekam Schwierigkeiten, seine Jünger bekamen Schwierigkeiten. Es gab die erste grosse Christenverfolgung.
Wohin ziehe ich um? Ich kann nur immer wieder von der Barmherzigkeit sprechen, die wir uns gegenüber, Jesus gegenüber und der Welt gegenüber leben sollen. Denn die Barmherzigkeit gegenüber all dieser Unvollkommenheit und Unerreichbarkeit gegenüber dem Idealzustand erhält uns am Leben und kann uns komischerweise wieder "Sicherheit" geben.
Von inneren Prozessen im Denken und Fühlen schreibe ich mal nicht viel. Nur dass da Reich Gottes gebaut wird (aber da auch Angriffe auf dieses Reich stattfinden).

Sabine F. schrieb:
Ganz tolles Vergleichsbild für das, was wir Christen "neues Leben" nennen und oft selber gar nicht so recht wissen oder ranwollen ans Eigentliche. Bin schon sehr oft umgezogen in meinem Leben, was jedesmal viel Kraft gekostet, aber eben auch den gewünschten Mehrwert gebracht hat. Aufräumen, das Leben ordnen, das lohnt die Mühe unbedingt!

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